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Der wilden Schönheit Korsikas sind schon viele erlegen. Wer zum ersten Mal diese abgeschiedene Insel im Mittelmeer besucht, ist überrascht, dass hier alles ein wenig exklusiver ist, als anderswo. Zwar ist die Region eines der am dünnsten besiedelten Gebiete in Europa: Hier teilen sich nur 30 Einwohner einen ganzen Quadratkilometer und fast die Hälfte der gesamten Insel ist ein streng geschützter Nationalpark. Doch die Korsen besitzen ein fast untrügliches Gespür für Kultur. Das wird an jeder Ecke sichtbar und so sind viele bedeutende Kulturdenkmäler traumhaft gut erhalten. Palais und Herrenhäuser, die eine jahrhundertealte Tradition vorweisen können, haben sich in exklusive Ferienhäuser verwandelt, die einen ganz besonderen Charme haben.

 

Korsischer Zauber der Landschaft

Die Insel bietet mit ihren schönen Stränden und hohen Bergen eine der schönsten und abwechslungsreichsten Landschaften des Mittelmeerraumes: Einsame Buchten, von wilder Macchia umrahmt, locken mit weiten Stränden und feinem Sand, mondäne Badeorte mit luxuriösen Unterkünften und dichte Pinienwälder bilden quasi die untere Etage der Insel, die Ebene des Strandes und der Flussauen. Doch Korsika ist noch mehr: Schroffe Berge und schmale Straßen wirken, als sei ein Stück von den Alpen ins Meer versetzt. Schnee grüßt noch spät im Jahr von hohen Bergspitzen, speist kalte Bergseen und Wildbäche im Inneren der Insel. Hier ist ein ursprüngliches Land, in dem zu spüren ist, wie hier seit Jahrhunderten das korsische Herz schlägt. Die Hausschweine werden halbwild gehalten und streifen auf der Suche nach ihrem Futter frei durch die Wälder. An den Berghängen grasen die Ziegen und Schafe, welche die Milch für exquisite Sorten an Käse liefern. Die hier lebenden Menschen versuchen, auf der einen Weise ihre traditionelle Lebensart zu bewahren, diese jedoch nicht vor der modernen Welt zu verschließen. Denn nur so lässt sich dem Aussterben der abgelegenen Dörfer in den Bergen entgegenwirken.

Alte Herbergen mit modernem Luxus

Die Auberge Relais La Signoria bei Calvi war einst ein Herrensitz, in dem der französische König Ludwig XV. im 18. Jahrhundert repräsentativ und standesgemäß residierte. Heute ist in dem Ambiente eine Herberge mit fünf Sternen untergebracht, in dem 24 individuelle Suiten und Zimmer auf ihre Bewohner warten. Das Palais bietet neben einem Privatstrand auch einen mediterranen Park. Alte Palmen spenden ihren Schatten und die Oliven- und Eukalyptusbäume verbreiten bei jeder Brise einen leichten Duft nach Mittelmeer.
Mitten in einem ehemaligen Fischerdorf liegt ein malerisch renoviertes Herrenhaus: In dem heutigen Hotel Castel Brando erinnert nicht nur die kleine Bibliothek, welche mit stilvollen Antiquitäten eingerichtet wurde, an die herrschaftliche Vergangenheit des Hauses. Der Hausherr Jean Paul ist ein Kenner und Freund von erlesenen Zigarren und bietet diese gerne echten Kennern an, oder solchen, die es werden möchten.
Die Stadt Ajaccio ist die korsische Hauptstadt und ist bereits seit den Zeiten der Ptolemäer eine Siedlung. Der französische Kaiser Napoleon Bonaparte stammte von hier und eroberte nach Frankreich halb Europa. In der Nähe von Ajaccio beweist das Carpe Diem Palazzu, dass alte Gemäuer und moderner Luxus gut zusammen passen können. Hier gibt es neben einem türkischen Bad auch Räume für Entspannung und Massagen.

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