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Tipps Portugal bietet Ihnen Infos und Berichte über Portugal für Ihren nächsten Urlaub über Sehenswürdigkeiten, Geschichte und portugiesische Kochrezepte.

Die Insel Madeira

Besonders aufgrund ihrer touristischen Bedeutung für das südeuropäische Land Portugal ist Madeira inzwischen sehr vielen Menschen ein Begriff. Die Bezeichnung für diese portugiesische Insel leitet sich im Übrigen vom portugiesischem Wort für Holz ab, welches daher rührt, dass es sich dabei um ein dicht bewaldetes Gebiet handelt bzw. handelte. Die Insel selbst befindet sich rund 1000 Kilometer südwestlich der portugiesischen Hauptstadt Lissabon und rund 700 Kilometer in westlicher Richtung der marokkanischen Küste zum Atlantik. Doch unter dem Begriff Madeira versteht man nicht nur die gleichnamige Insel, sondern auch eine Inselgruppe, welche sich aus dieser Insel sowie den kleineren, unbewohnten Inseln Ilhas Desertas und Ilhas Selvagens sowie der Insel Porto Santo zusammensetzt. Obwohl diese Insel sehr weit vom europäischen Festland entfernt ist, liegt sie dennoch innerhalb der gleichen Zeitzone wie Portugal, was eben vor allen Dingen europäischen Reisenden den Aufenthalt natürlich sehr erleichtert.

Zur Zeit leben in etwa 265000 Menschen auf Madeira, wobei ein Großteil dessen seine Einkünfte aus den Bereichen des Tourismus bestreitet. Seit jeher beliebt ist dieses Reiseziel besonders bei britischen Reisenden, doch inzwischen haben auch immer mehr deutsche Urlauber Madeira und seine Inseln für sich entdeckt, was auch auf die Tatsache zurückzuführen ist, dass immer mehr Fluglinien Direktflüge von Stuttgart oder aber auch München aus auf diese Insel anbieten.

Doch nicht nur der normale Badeurlauber wird auf Madeira glücklich, sondern auch diejenigen die sich etwas sportlich in ihren Urlaub betätigen möchten. Diese Insel bietet nämlich beispielsweise beste Bedingungen und Möglichkeiten für Wanderungen in einer tollen Natur und Landschaft, was vor allen Dingen von den etwas älteren Reisenden sehr geschätzt wird.

Die Insel Porto Santo

Eine der Inseln der weltbekannten Inselgruppe Madeira ist Porto Santo, welche sich ebenfalls im Atlantischen Ozean befindet und dabei rund 43 Kilometer nordöstlich der Insel Madeira zu finden ist. Die Insel selbst gilt dabei als sehr klein, weißt sie doch mit ihrer Länge von rund 11 Kilometern und einer Breite von rund 6 Kilometern eher kleine Ausmaße auf. Ebenfalls zu dieser Ansicht bei trägt auch die Einwohnerzahl, denn nur rund etwas mehr als 4000 Einwohner der Inselgruppe von Madeira leben auf Porto Santo. Wer nun jedoch eben hierbei sich nun angesiedelt hat, lebt im Grunde entweder vom immer stärker werdenden und wachsenden Geschäft mit dem Tourismus oder jedoch von der Fischerei. Doch die Hafengebiete werden dabei immer weniger, denn auf Porto Santo werden inzwischen mehr als 9 Kilometer der Strände eben für die Besucher als Badestrände genutzt, so dass immer weniger Fläche für die geschichtlich so relevante und wichtige Fischerei bleibt.

Wer sich nun einmal etwas auf dieser Insel im Atlantik umsieht wird sehr schnell sicherlich auf den „Campo de Baixo“ stoßen, der eben mit seinen insgesamt 9 Kilometern Länge einer der längsten Sandstrände Europas generell ist. Doch genau dieser ist es auch, der diese Insel innerhalb der Inselgruppe von Madeira so anziehend für Besucher macht, denn die Hauptinsel Madeira selbst hat beispielsweise kaum Sandstrände, so dass eben gerade Badeurlauber sehr gerne auf Porto Santo ausweichen.

Abseits des Tourismus am Meer bieten sich dem Besucher dieser Insel nur sehr wenige Sehenswürdigkeiten. Eine dieser ist sicherlich die Casa de Colombo, ein Haus in Vila Baleira, in dem einmal Kolumbus selbst gelebt haben sollte, welches jedoch nicht historisch einwandfrei belegt werden kann.

Funchal auf Madeira

Sicherlich ist Madeira bezogen auf Portugal und Urlaub in diesem Land sehr vielen Menschen inzwischen ein Begriff geworden. Doch sollte man nicht nur die Insel dabei einmal erwähnen, sondern auch deren Hauptstadt Funchal, welche mit etwas mehr als 100000 Einwohner zugleich auch eine der größten portugiesischen Städte überhaupt ist. Dabei leben jedoch nur rund die Hälfte dieser Bevölkerung im eigentlichen Stadtkern, denn immer mehr Menschen zieht es dank steigender Mietpreise dabei immer mehr in die einzelnen Vororte von Funchal.

Dabei bedeutet der Name in etwa das Gleiche wie der deutsche Ausdruck „Fenchel“, und dies ist dabei kein Wunder, sondern vielmehr einer historischen Tatsache geschuldet. Als nämlich diese Gegend bei der Entdeckung durch die Portugiesen betreten wurde, war sie mit reichlich Fenchel bewachsen, so dass man sich eben kurzerhand dazu entschloss hierbei dies als Namen des Ganzen zu übernehmen.

Doch aufgrund seiner Größe ist Funchal inzwischen nicht nur als Stadt, sondern auch als eigener Distrikt innerhalb der portugiesischen Grenzen eine Macht. Zu diesem gleichnamigen Raum gehören neben der Stadt vor allen Dingen die Inseln Madeira, Porto Santo sowie Desertas und Selvagens.

Für Besucher von Funchal hält diese Stadt vor allen Dingen viele historische Bauwerke bereit, welche heute dem Publikum und Besuchern kostenlos zu einer Besichtigung zur Verfügung stehen. Die bekanntesten sind dabei sicherlich die „Kathedrale Se“, der Botanische Garten der Stadt, oder aber auch das bekannte Casino, welches vom bekannten Architekten Oscar Niemeyer erbaut und erdacht wurde.

Besonders an Sylvester gilt dieser Ort dabei als Zentrum von Funchal, da hier auch das städtische Feuerwerk immer durchgeführt und abgehalten wird.

Die Stadt Porto

Hinter der portugiesischen Hauptstadt von Lissabon rangiert im Ranking der größten und wichtigsten Städte gleich Porto, welches im Übrigen auch die Hauptstadt des gleichnamigen Distrikts ist. Gelegen am Fluß Douro vor dessen Mündung in den Atlantik ist es vor allen Dingen der Hafen der Stadt, welcher dabei für die Wirtschaft dieser und dessen Region eine ganz entscheidende Rolle einnimmt, denn über diesen erfolgt ein Großteil des Ex- und Imports von ganz Portugal und dessen Warentransfer.

In der Stadt selbst leben rund 330000 Menschen, wobei sich innerhalb der so genannten Metropolregion inzwischen schon mehr als 1,26 Millionen Menschen eingefunden haben, welche vor allen Dingen aufgrund der guten wirtschaftlichen Entwicklung von Porto so zahlreich in diese Region gekommen und gesiedelt sind. Die Bedeutung des Hafens der Stadt Porto lässt sich auch einmal historisch auf sehr schöne Art und Weise belegen, denn im Verlauf des 18. und 19. Jahrhunderts wurde diese Stadt auf Deutsch sehr oft als „Oporto“ bezeichnet, was eben übersetzt bedeutet „Der Hafen“.

Wer nun jedoch einmal als Besucher den Weg in diese portugiesische Stadt findet, sollte sich vor allen Dingen aber auch dessen Altstadt und die darin befindlichen alten Bauwerke einmal genauestens ansehen. Hierbei handelt es sich zumeist um viele Kirchen und Bauwerke, welche im Stile des Barock errichtet worden sind und eben auch in der heutigen Zeit damit noch das Stadtbild sehr entscheidend mitprägen.

Ebenfalls einen Besuch wert ist sicherlich das „Grande Hotel do Porto“, welches im Jahre 1880 eröffnet wurde, und damit das älteste bestehende Hotel darstellt und ist.

Lissabon

Mit einer Einwohnerzahl von rund einer halben Millionen Menschen ist Lissabon die größte Stadt Portugals. Dies ist dabei unter anderem einer der Gründe, weshalb „Lisboa“ auch die Hauptstadt dieses südeuropäischen Landes geworden ist. Die in der gleichnamigen Region gelegene Stadt findet sich an einer Bucht der Flussmündung des Tejo an der atlantischen Küste der so genannten Iberischen Halbinsel. Doch nicht nur die Einwohnerzahl und die damit einhergehende Größe macht Lissabon für Portugal so wichtig, sondern vor allen Dingen spielen dabei Einrichtungen eine Rolle die diese Stadt eben nicht nur zum politischen, sondern auch zum kulturellen und wirtschaftlichen Zentrum des Landes werden lassen. Besonders erwähnenswert ist dabei unter anderem auch, dass Lisboa selbst 6 Universitäten sein Eigen nennen kann, so dass sie in Sachen technische Ausbildung mit die Hauptlast in diesem Land trägt.

Rein wirtschaftlich gesehen ist es vor allen Dingen der Hafen der Stadt der entscheidend zur portugiesischen Wirtschaft einen beachtlichen Teil beiträgt. Doch gerade auch das Thema Urlaub und Reisen spielt dabei in der portugiesischen Hauptstadt eine sehr große Rolle, gehört sie doch zu den Städten die besonders zum Trend der Städtereisen profitiert.

Mitverantwortlich hierfür sind unter anderem zahlreiche Sehenswürdigkeiten wie beispielsweise der Torre de Belem oder aber auch das Mosteiro dos Jeronimos, welche beide im Übrigen inzwischen auch von der Unesco als so genannte Weltkulturerbe bezeichnet und geführt werden. Doch nicht nur am Tage können es sich die Touristen bei den zahlreichen Sehenswürdigkeiten gut gehen lassen, sondern vor allen Dingen auch Nachts bietet Lissabon ein wirklich sehr abwechslungsreiches Nachtleben, welches sich vornehmlich dabei in der Oberstadt „Bairro Alto“ abspielt.

Die Straßenbahn von Lissabon

Vor allen Dingen aufgrund ihrer Historie gilt die Straßenbahn der portugiesischen Hauptstadt Lissabon heutzutage auch schon als eine der Sehenswürdigkeiten der Stadt. In der portugiesischen National- und Amtssprache wird diese als „Electricos de Lisboa“ bezeichnet, welche wiederum vom Verkehrsunternehmen Carris geleitet wird, welche auch den größten Teil des Öffentlichen Busverkehrs in der Stadt betreibt und leitet. Die Geschichte der Straßenbahn reicht dabei bis ins Jahr 1873 zurück, als nämlich zu dieser Zeit die erste Pferdebahn in Betrieb genommen wurde. Es dauerte jedoch nicht lange, ehe am 30. August 1901 die erste elektrische Bahn ihren Betrieb aufnahm. Der Erfolg dieser war Startpunkt der Entwicklung Lissabons und sorgte ein Jahr später schon dafür, dass es keine Pferdebahnen mehr gab, sondern das auf allen Linien elektrische Züge nun verkehrten.

Wer nun einmal als Tourist in Lissabon unterwegs ist und dabei mit der Straßenbahn fährt oder eben einen Zug davon zu Gesicht bekommt, wird feststellen können, dass nicht nur Züge der neuesten Technik unterwegs sind, sondern dass auch viele aufbereitete ältere Straßenbahnen noch im Einsatz sind.

Dies ist keinesfalls Zufall sondern gewollt, denn die Regierung von Lissabon möchte dabei in Zusammenarbeit mit dem Betreiber eben auch ein Zeitzeugnis am Leben lassen, ohne dem die rasante wirtschaftliche Entwicklung der heutigen portugiesischen Hauptstadt nicht möglich gewesen wäre. Wer nun einmal auch als Tourist in der Stadt unterwegs ist, sollte immer auf herannahende Straßenbahnen achten, denn in einigen der engen Gassen kann es vorkommen, dass man als Fußgänger hierbei in Hausgänge ausweichen muss, um eben die Straßenbahn gefahrlos passieren zu lassen.

Ponte Vasco da Gama

Eines der bekanntesten, wenn nicht sogar das bekannteste Bauwerk von Portugal ist die Ponte Vasco da Gama. Dabei handelt es sich um einen Brückenzug welcher den Fluss Tejo überspannt und überbrückt und infolgedessen eben die portugiesische Hauptstadt Lissabon mit anderen südlich gelegenen Städten und Ortschaften wie Setubal oder aber auch Alcochete verbindet. Benannt wurde das Bauwerk dabei nach dem portugiesischen Seefahrer Vasco da Gama, der hierfür dann eben auch für die Entdeckung des Seewegs nach Indien postum geehrt werden soll. Erbaut wurde diese Brücke in Form einer Schrägseilbrücke, die dabei insgesamt eine Länge von 17,2 Kilometern aufweist und dabei als Ponte Vasco da Gama zu den längsten Brücken Europas gehört. Erbaut wurde dieses Bauwerk in der Zeit von 1995 bis 1998, wobei sie hierbei dann schlußendlich am 29. März 1998 für den öffentlichen Verkehr freigegeben wurde.

Ihre Länge die sie zur längsten Brücke Europas macht, hat jedoch auch dafür gesorgt, dass die Brücke an sich in 7 unterschiedliche Bereich bei der Konstruktion eingeteilt werden mußte, so dass eben die Länge auch gefahrlos geschafft werden konnte. In der heutigen Zeit trägt diese Konstruktion hierbei eine sechsspurige Autobahn, die gerade für die Entwicklung der Wirtschaft des südlichen Portugals eine sehr entscheidende Rolle spielt und einnimmt.

Interessant in Bezug auf die Ponte Vasco da Gama und deren Erbauung ist dabei noch, dass hierbei ein Naturschutzgebiet überbrückt werden mußte, welches vor allen Dingen in der Planung doch so einige Sorgenfalten aufkommen ließ.

Doch damit nicht genug, insgesamt mussten auch 300 Familien beim Bau und Errichten dieses Bauwerks umgesiedelt werden, was vor allen Dingen daran lag, dass für die Befestigungen und Zugangsstraßen an Land für dieses Prestigeprojekt Platz benötigt wurde.

Ponte Maria Pia

Bei einem Besuch der zweitgrößten portugiesischen Stadt Porto wird einem sicherlich sehr schnell die Maria Pia Brücke in das Sichtfeld geraten, da die „Ponte Maria Pia“, eine sehr prägende Eisenbahnbrücke ist. Dieser verläuft über dem Fluß Douro und verbindet dabei Porto mit Vila Nova de Gaia. Doch nicht nur der Umstand ihres Alters oder aber das Aussehen machen diese Brücke eben zu einer der absolut begehrtesten Sehenswürdigkeiten dieser Hafenstadt, sondern die Tatsache das diese von Gustave Eiffel errichtet und erbaut wurde. Dieser ist sicherlich jedem als Erbauer des Eiffelturms in Paris ein Begriff, und eben dem ebenfalls sehr bekannten Garabit Vídukt hat er sich eben als Erbauer dieser historischen Eisenbahnbrücke verdient gemacht. Der Grund für den Bau war dabei jedoch nicht von wirtschaftlicher Bedeutung, sondern vielmehr der Tatsache geschuldet, dass die zuvor an diesem Ort befindliche Brücke über den Douro einbrach, infolge der Massenflüchtungen der Portugiesen nachdem die Franzosen unter Napoleon eben in Richtung Porto vorgedrungen waren.

Doch obwohl die vorherige Brücke schon Anfang des 19. Jahrhunderts einbrach, dauerte es bis ins Jahr 1875, ehe eben Gustave Eiffel den Auftrag zum Bau der Ponte Maria Pia erhielt, welche dann auch in der Folgezeit bis 1877 fertiggestellt worden ist.

Doch vor allen Dingen die Optik, die in der heutigen Zeit sehr viele Touristen anlockt, war in der damaligen Zeit sehr umstritten, denn nur wenige konnten sich vorstellen dass dieser Bogen aus Metall, auf welchen eben die Eisenbahnstrecke angebracht war, dann eben auch die Gewichte und Massen halten könnte. Doch gerade nachdem dies einige Jahre gut ging, schaffte diese Brücke mit ihren rund 352 Metern Länge es auch in die Herzen die Portugiesen, die sich auch heute noch sehr Stolz über dieses Bauwerk äußern.

Die Stadt Setubal

Eine der schönsten und zugleich auch eine der wichtigsten Städte von ganz Portugal ist ohne Zweifel die Stadt Setubal, welche sich auf der Halbinsel Peninsula de Setubal befindet, und somit landschaftlich gesehen zum Gebiet der so genannten Estremadura zu zählen ist. Für Besucher Portugals die gerne auch einmal abseits der Metropolen Lissabon und Porto das Land genießen und entdecken möchten bietet Setubal besonders eine Menge im Bereich der historischen Bauwerke. Gleich ob man nun jedoch die Burg von Sao Filipe, das Fort von Albarquel oder aber das Convento de Jesus betrachtet und besichtigt – man bekommt als Besucher dieser Stadt wahrlich sehr viel geboten, welches zudem auch noch sehr gut in die heutige Zeit gerettet werden konnte.

Doch das absolute Highlight der rund 91000 Einwohner zählenden Stadt Setubal ist dabei ohne Zweifel das Naturreservat Serra da Arrabida, welches sich westlich der Stadt in Richtung der vom Meer abgewandten Küsten erstreckt. Innerhalb dieses geschützten und beaufsichtigten Bereichs gib es eine Reihe von sehr seltenen Pflanzen und Tieren, die teilweise wirklich nur an diesem Ort in der Nähe der portugiesischen Stadt Setubal vorkommen und zu finden sind. Insgesamt erstreckt sich das Naturreservat dabei auf einer Fläche von unglaublichen 10821 Hektar, bei einer Breite von rund 8 Kilometern und einer Länge von gut 22 Kilometern.

International für Erwähnung Aufsehen sorgt dabei immer wieder einer der bekanntesten Söhne der Stadt, nämlich Jose Mourinho. Der Trainer von Inter Mailand ist nämlich auch heutzutage schon sehr dabei beteiligt die historischen Gebäude zu erhalten und spendet hierbei ebenfalls wie viele weitere große Geldsummen, die beispielsweise jedoch auch in die Ausweitung des Naturreservats verwendet werden.

Die Azoren

Bei den Azoren handelt es sich um eine Inselgruppe die sich im Atlantischen Ozean wiederfinden lässt. Zu deutsch werden diese beispielsweise auch sehr oft als „Habichtsinseln“ bezeichnet, und insgesamt besteht diese Gruppe aus 9 großen und mehreren kleinen Inseln, die sich zusammen in rund 1500 Kilometer Entfernung zum europäischen Festland befindet. Um dies einmal etwas anschaulicher zu machen sei gesagt, dass sich die Azoren damit rund bei einem Drittel des Weges von Europa nach Nordamerika befinden, und somit dank dieser Lage vor allen Dingen auch beste Bade- und Urlaubsmöglichkeiten bieten. Natürlich ist ein weiterer sehr positiver Effekt für europäische Urlauber bei einem Aufenthalt auf den Azoren, dass diese eben zum südeuropäischen Land Portugal gehören, und man somit als Urlauber eben zur Einreise nur ein gültiges Ausweisdokument benötigt, nicht etwa ein Visum oder dergleichen.

Die Hauptstadt der Inselgruppe der Azoren ist dabei Ponta Delgada, in welcher sich auch ein großer Teil der Gesamtbevölkerung von rund 240000 Menschen aufhalten und ihren Lebensmittelpunkt gefunden haben. Neben diesem Ort sind besonders noch „Angra do Heroismo“ und „Lagoa“ als größere Ortschaften auf den Azoren anzuführen.

Was zudem einen Besuch auf dieser Inselgruppe so besonders macht ist eben seine Lage, denn eine Besonderheit der Azoren ist sicherlich, dass die beiden westlichsten Inseln Flores und Corvo bereits aus geologischer Sicht der Nordamerikanischen Kontinentalplatte zugehörig sind, und man somit wirklich bei einem Aufenthalt in diesem Raum die westlichsten Gebiete von Europa besucht.

Diese Lage ist es jedoch auch, die das so genannte Whale Watching ermöglicht, in dessen Verlauf eben Urlauber einmal lebendige Wale im Wasser bewundern und erleben können.

Cabo da Roca

Als eines der absoluten Highlights des südeuropäischen Landes Portugal gilt gemeinhin sicherlich ohne Zweifel Cabo da Roca. Dabei handelt es sich um kein Bauwerk oder dergleichen, sondern um einen Ort auf der portugiesischen Landmasse, welcher sehr viele Urlauber und Besucher in seinen Bann zieht und somit eben oft auch Teil eines Ausflugs wird. Das was diesem Ort nun so besonders macht ist vor allen Dingen seine geographische Lage, denn dieser stellt nun einmal den westlichsten Punkt auf dem europäischen Festland dar, so dass er praktisch den weitesten Blick in den Atlantik hinein bietet. Wer nun einmal den Cabo da Roca besuchen möchte, der kann diesen eben an der Atlantikküste Portugals finden, wo er sich sich in etwa 140 Kilometern Entfernung in westlicher Richtung von Lissabon aus gesehen befindet. Der zum Kreis „Sintra“ gehörende Cabo da Roca hat dabei eine Höhe von 140 Metern über den Meeresspiegel, so dass man eben von diesem aus wirklich einen unvergleichlichen Blick in die Weiten des atlantischen Ozeans genießen kann.

Wer nun einmal eben an diesem Ort ist, sollte auf jeden Fall die Möglichkeit nutzen, sich diesen Besuch anschließend auch auf einer sehr kunstvoll gestalteten Urkunde bestätigen und nachweisen zu lassen, denn eine solche kann gegen Zahlung einer geringer Gebühr vom dortigen Fremdenverkehrsbüro ausgestellt werden.

Neben dem reinen Ausblick am Cabo da Roca sind es vor allen Dingen noch der Seefunksender und auch der Leuchtturm in diesem Gebiet, die sich der Gunst der Besucher und Reisenden sicher sein können. Genießen Sie diesen Ausblick auf jeden Fall an Tagen mit gutem Wetter, denn aufgrund seiner Lage, kann der Aufenthalt bei schlechtem und windigem Wetter hier durchaus zu einem Abenteuer werden und verkommen.

Die Stadt Amadora

Die portugiesische Hauptstadt Lissabon hat inzwischen eine solche Größte erreicht, dass sich eben auch in dessen Umgebung und Region Ortschaften gebildet haben, welche im Laufe der Zeit selbst zu den größten Ortschaften und Städten von ganz Portugal zu zählen sind. Eine dieser ist zweifelsohne die Stadt Amadora, welche eben zur Region „Lisboa e Vale do Tejo“ gehört und somit ein Teil des so genannten Distrikt Lissabon ist. Besonders die Nähe zur großen Wirtschaftsstadt Lissabon ist es zu verdanken, dass inzwischen rund 176000 Menschen in Amadora leben, denn heutzutage ist dieser Vorort Lissabons vor allen Dingen deshalb so beliebt, weil man eben zur Arbeit in der portugiesischen Hauptstadt von diesem Ort aus eine vergleichsweise kurze Fahrt hat.

Doch nachdem in der Historie Amadora selbst eben zumeist nur ein Vorort war, ist es eben heutzutage aufgrund ihrer Größe schon eine eigener Kreis geworden, welche inzwischen 11 Gemeinden in sich beheimatet. Die bekanntesten hierbei sind sicherlich Mina Venteira oder aber auch Brandoa.

Wer nun einmal als Besucher einen Abstecher nach Amadora unternimmt wird gleich auf den ersten Blick feststellen, dass das Stadtgebiet doch sehr begrenzt ist und eben deshalb vor allen Dingen mit höheren Häusern gespickt ist, um eben die Massen an Menschen aufzunehmen.

Doch man sollte dabei sehr gut die Zeit im Auge behalten, denn nach 16 Uhr sollte man sich von Lissabon aus nicht mehr auf den Weg nach Amadora machen, da in dieser Zeit der Berufsverkehr einsetzt und man damit auf jeden Fall in einen Stau auf den verstopften Straßen in Richtung dieser Ortschaft im Umkreis der portugiesischen Hauptstadt gerät.

Die Stadt Ponta Delgada

Die Inselgruppe der Azoren ist eine Teilregion des portugiesischen Staates und hat wiederum seine Hauptstadt in Ponta Delgada befindlich. Diese befindet sich auf der Insel Sao Miguel, welche eben Teil der Azoren ist, und beheimatet heute rund 66000 Menschen, was ungefähr ein Viertel der Gesamtbevölkerung der Inselgruppe an sich darstellt. Doch in Ponta Delgada befindet sich nicht nur der Sitz der so genannten Provinzialregierung, sondern darüber hinaus befindet sich auch die so genannte „Universidade dos Scores“, also die Universität der Azoren in dieser Stadt, welche wiederum im Jahr 1976 erbaut worden ist um auch den Bewohner der Inselgruppen der Azoren beste Bildungs- und Ausbildungsmöglichkeiten vor Ort bieten zu können.

Sollte man nun einmal als Reisender und Besucher hierbei im Mai in Ponta Delgada sein kann man sich freuen, denn jedes Jahr in dieser Zeit wird eben an diesem Ort das „Dia do Santo Christo“, also das Fest des heiligen Christus gefeiert in dessen Zuge beispielsweise die gesamte Stadt sehr aufwändig mit Blumen und dergleichen geschmückt und hergerichtet wird.

Neben dem Bereich des Hafens ist es vor allen Dingen die historische Altstadt von Ponta Delgada auf den Azoren die sich besonderer Beliebtheit unter den Reisenden erfreut, da diese ein sehr heimisches und willkommenes Gefühl verbreitet und zudem mit zahlreichen älteren Bauwerken entlang kleiner Gassen und Straßen aufwarten kann.

Besonders beliebt ist diese Stadt auch bei den so genannten Whale Watching Touristen, denn vom Hafen der Hauptstadt der Azoren aus, werden sehr viele Ausfahrten eben hierzu angeboten und in Angriff genommen.

Das Bairro Alto von Lissabon

Bei Bairro Alto handelt es sich um einen Stadtteil von Lissabon, der portugiesischen Hauptstadt. Dieser ist zu Deutsch in etwa mit dem Begriff „Oberstadt“ zu übersetzen und befindet sich innerhalb der Stadt oberhalb des Geschäftsviertels von Baixa, welches im Zuge dessen vornehmlich von der Lissaboner Bevölkerung oft auch als Unterstadt bezeichnet wird.

Die größte Sehenswürdigkeit bzw. das touristische Highlight dieses Bezirks findet sich für den Besucher zumeist erst Nachts, denn wer einmal das Nachtleben der portugiesischen Hauptstadt erleben möchte muß nach Bairro Alto kommen, da innerhalb dieses Bereichs die angesagtesten Clubs und auch Bars zu finden sind. Wichtig zu wissen ist dabei jedoch, dass dieses Stadtviertel im Grunde genommen für den normalen Autoverkehr gesperrt ist, denn damit soll sichergestellt werden, dass man sich eben entlang der engen und verwinkelten Gassen und Straßen auch noch gut fortbewegen kann.

Einzige Ausnahme hierbei bilden hierbei die Anwohner, welche Bairro Alto mit dem Auto eben befahren dürfen. Das dabei dieses Viertel von Lissabon ausgerechnet so für Parties und dergleichen interessant wurde liegt auch daran, dass sich in diesem Viertel vor allen Dingen Promis und angesehene Personen der Stadt aufhalten und darin leben, denn für andere Bewohner von Lissabon sind die doch deutlich hohen Mieten kaum mehr zu bezahlen.

Doch dennoch empfiehlt sich auch einmal ein Spaziergang am Tage durch Bairro Alto, denn dort kann man nun einmal so richtig in das normale Stadtleben eintauchen und zugleich eben auch historische Gebäude betrachten, wie man sie in den neueren und moderneren Stadtvierteln von Lissabon eben nicht mehr geboten bekommt.

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