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Schottlands Landschaften sind rau. Sturmgepeitschte Küsten, beinahe vegetationslose Berge und geduckte Dörfer dominieren das Antlitz der Region. Wer Reisen mit Paulis Places unternimmt, wird neben jener unwirtlichen Facette auch die sanfte Seele der Highlands und Hebriden kennenlernen. An idyllischen Häfen liegen nostalgische Fischerboote vor Anker und in den Pubs von Ullapool oder Inverness kredenzt man Reisenden das Nationalgericht: Haggis. Schottlands Dichterfürst Robert Burns widmete der fleischlastigen Mahlzeit gar ein berühmtes Gedicht.

Gut gestärkt macht man sich auf, den Stac Pollaidh zu erklimmen. Der 613 Meter hohe Hausberg von Ullapool ist mit einem zweistündigen Fußmarsch gut zu erreichen. Nördlich des Loch Lurgainn schlängelt sich der beschilderte Pfad auf den Ostgipfel und gewährt einen phantastischen Rundblick. Ambitioniertere Sportler sollten die Westflanke wählen. Ein anspruchsvoller Klettersteig macht den Stac Pollaidh zu einem Eldorado für Alpinisten. In den kurzen, aber intensiven Sommermonaten erblühen die Berghänge in den lebendigsten Farben und verzaubern Naturliebhaber und Botaniker gleichermaßen.

Die Highlands nehmen jeden Besucher mit ihrer schieren Endlosigkeit ein. Die tiefen Täler, sogenannte „Glens“ zerfurchen die Höhenzüge und offerieren eine einzigartige Kombination aus See, Burgruine und Felsplateau. Im Great Glen erstreckt sich Loch Ness als Teil des Kaledonischen Kanals. Glasklare Bäche bahnen sich ihre Wege hinunter nach Fort William oder in die Donegal Bay. Jene Flussläufe zogen seit Äonen Brennereien an. Auf einer Whisky Reise verkostet man dort das „Flüssige Gold“ der britischen Insel.

Eine Brücke verbindet die malerische Isle of Skye mit dem schottischen Festland. Ziehen Nebelschwaden um das Dunvegan Castle, entfaltet die Gegend ihre ganze Mystik. Einen Höhepunkt der Schlossbesichtigung meint der romantische Seerosenteich. In der Grafschaft Sutherland erwarten Besucher bizarre Küsten und feinsandige Strände. Auf einem Spaziergang genießt man die salzige Atlantikluft und liegt unweigerlich einer optischen Täuschung auf. Der „Old Man of Stoer“ erhebt sich inmitten der schäumenden Gischt und besitzt tatsächlich menschliche Züge.

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