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Das Salzburger Land ist nicht nur für Wanderer und Wintersportler eine reizvolle Destination, sondern auch für Radurlauber ein lohnendes Ziel. Mehrere gut ausgeschilderte Fahrradwege führen an einem atemberaubenden Alpenpanorama, kristallklaren Seen, rauschenden Gebirgsbächen und vielen historischen Sehenswürdigkeiten vorbei. Es folgt ein kleiner Überblick mit drei sehr schönen Radtouren.

Auf den Spuren Mozarts

Der bekannteste Sohn des Salzburger Landes ist der Komponist Wolfgang Amadeus Mozart. Kein Wunder also, das man ihm auch einen Radweg gewidmet hat. Dieser hat eine Länge von 450 Kilometern und führt den Radler immer wieder zu Stätten, die an das Andenken des 1756 in Salzburg geborenen Musikgenies erinnern. Start und Zielpunkt ist die Stadt selbst, zwischendurch geht es nach Unzing, Köstendorf, Laufen und an den in Bayern gelegenen Chiemsee. Als weitere Stationen folgen Wasserburg und Rosenheim sowie Bad Reichenhall und Berchtesgaden, ebenfalls alles noch in Bayern gelegen, bis es dann zurück nach Salzburg geht. Insgesamt wird auf der Tour ein Höhenunterschied von 2000 Metern überwunden. Zu den Höhepunkten der Tour gehören das Teilstück am Inn, ein Abstecher in das Kloster Altenhohenau sowie Salzburg selbst und das Mozartdorf St.Gilgen.

Entlang des Tauernradwegs

Der Tauernradweg hat eine Länge von 310 Kilometern und führt von Krimml über Salzburg bis ins bayrische Passau. Der Ausgangspunkt selbst hält schon eine der wichtigsten Attraktionen auf dieser Radtour parat: die Krimmler Wasserfälle. Mit einer Fallhöhe von 365 Metern sind sie die höchsten Wasserfälle Österreichs und gehören auch zu den höchsten Wasserfällen Europas. Nach Salzburg geht es entlang des Flüsschen Salzlach durch einen traumhaft schönen Landstrich. Salzburg selbst wartet mit seiner schönen Altstadt und dem Mozart-Thema auf. In jedem Fall sollten der Dom, die Festung und die verschiedenen Residenzen genauer in Augenschein genommen werden. Gerade für Anfänger ist dieser Radweg zu empfehlen, weil es nur selten bergan, dafür umso häufiger bergab geht.

Von See zu See über den Salzkammergutradweg

Eine landschaftlich sehr reizvolle Route bietet auch der Salzkammergutradweg. Er hat eine Länge von rund 352 Kilometer und insgesamt wird ein Höhenunterschied von rund 800 Metern überwunden. Salzburg ist erneut Start und Zielpunkt, der Rest der Tour spielt sich im Wesentlichen östlich der Stadt ab. Die Tour führt an verschiedenen Seen vorbei, die auch die einzelnen Zwischenstationen ausmachen. So geht es entlang von Mattsee, Irrsee, Mondsee, Attersee, Traunsee und Wolfgangsee, und immer wieder grüßen auch die schneebedeckten Gipfel der Salzburger Alpen. Zu den wichtigsten Sehenswürdigkeiten gehören das Mozartdorf St. Gilgen sowie die Kaiserstadt Bad Ischl. In Bad Ischl lässt es sich sehr gut auf den Spuren von Kaiser Franz Josef wandeln, der an diesem lauschigen Plätzchen seine Sommerfrische zu genießen pflegte. Neben typischen österreichischen Spezialitäten wie Kaiserschmarrn oder Germknödel dominiert auf dieser Tour vor allem der Fisch. In vielen Wirtshäusern lässt sich ein fangfrischer Saibling oder eine Forelle bekommen. Landschaftlich am reizvollsten präsentieren sich das Gosautal und die Weltkulturerbe-Region rund um den Hallstättersee.

Die Reise für das Frühjahr oder den Herbst einplanen

Um der größten Hitze zu entgehen, sollten Radurlauber bevorzugt im Frühjahr oder Herbst in das Salzburger Land kommen. Eine genaue Planung der Übernachtungen im Voraus kann bei einer Radreise zwar unnötigen Stress vermeiden, ist aber nicht immer notwendig. Gerade in der Nebensaison lässt sich das ein oder andere Gasthaus mit Hotelbetrieb auch spontan ansteuern.

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