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Nicht erst seit der Veröffentlichung von Reiseberichten bekannter Persönlichkeiten hat Pilgern auf dem Jakobsweg Popularität erlangt. Auch die Idee, seinen Urlaub nicht am Strand zu verbringen, sondern sich durch Weitwandern Ausgleich vom stressigen Alltag zu verschaffen, gibt es bereits sehr lange. Doch Pilgern auf dem Jakobsweg verbindet in einmaliger Weise spirituelle Erfahrung mit dem puren Erleben abwechslungsreicher Landschaft.

Santiage de Compostela ist das Ziel der Reise

Auch wenn es in Europa einige Strecken gibt, die als Jakobsweg betitelt werden, geht es meist um den sogenannten Camino Francés. Dieser ist der Hauptweg durch Spanien und beginnt eigentlich in Puente la Reina, weshalb er auch der Navarresische Weg genannt wird. Der Aragonesische Weg nimmt seinen Anfang in Col de Somport und führt weiter in die sogenannten Königsstädte Pamplona, Burgos und León bis nach Santiago de Compostela. Der wichtigste Abschnitt, der zum tatsächlichen Camino Francés führt ist die Via Podiensis, die durch Frankreich führt und die Wanderer bzw. Pilger durch sehr abwechslungsreiche Landschaft führt. Insgesamt ist der Pilgerweg knapp 800 Kilometer lang und wird von den Pilgern in ungefähr 32 Etappen absolviert, wobei die tägliche Marschroute je nach Kondition und Verfassung individuell zu gestalten ist. Wer sich aber nach den bekannten Reiseberichten und der empfohlenen Routenplanung richtet, sollte diese Anzahl der Etappen einhalten.

Pilgern ist Wandern und Besinnung zugleich

Wer sich auf den bekannten Weg des Jakobspilgers macht, der startet mitten in den Pyrenäen und befindet sich auch während der ersten sieben Etappen in der Region Navarra. Die täglichen Wanderstrecken betragen zwischen 20 und 25 Kilometer und führen durch bekannte Städte wie Pamplona, Villava oder Burlada. Wer in Puente la Reina angekommen ist, befindet sich direkt an der Kreuzung des navarraresischen Pfades mit dem Aragonesischen. Ab Logroño, das auf der siebten Etappe passiert wird, befindet sich der Pilger in der bekannten spanischen Weinbauregion Rioja. Am Ende des Weges und der 32. Etappe steht die faszinierende Stadt Santiago de Compostela, die nicht nur für Pilger eine Reise wert ist. Viele Reisende nehmen sich noch etwas Zeit, die faszinierende Stadt zu entdecken und sich vom langen Marsch zu erholen. Aber auch ein Resumée der Pilgerwanderung wird häufig gezogen, die von vielen Menschen tatsächlich mit religiösem Hintergrund begonnen wird. Neben der körperlichen Erfahrung steht die Begegnung mit vielen internationalen Wanderkollegen im Vordergrund, die eine Bereicherung darstellen.

Wandern als Pilger ist eine weitreichende Erfahrung

Auch wenn der Wettergott auf der Pilgerwanderung nicht immer mitspielt und viele Tage bei Regen und niedrigen Temperaturen absolviert werden, ist der berühmte Weg nach Santiago für viele eine wertvolle Erfahrung und ein abenteuerliches Erlebnis. Egal ob es sich dabei um besondere Reisebekanntschaften oder die etwas simpel ausgestatteten Unterkünfte entlang der Strecke handelt.

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