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Oslo, die Hauptstadt Norwegens bietet auf der Museumsinsel Bygdoy die Möglichkeit, in die Schiffbaukunst der Wikinger einzutauchen. Einen Einblick in die Geschichte Norwegens erhält man im Freilichtmuseum Maihaugen in Lillehammer. In der alten Königsstadt Trondheim sollte dem wuchtigen Nidaros-Dom einen Besuch abstatten: Vor allem die Statuen an der Fassade sind eindrucksvoll. Nordwärts geht es dann ins Saltfjell-Gebirge.

In diesem Gebirge gibt es die meisten natürlichen Grotten Norwegens, vor allem die Gronli-Grotte in der Stadt Mo i Rana ist sehenswert. Dann ist es soweit und man überquert den Polarkreis. Ritual jeder Busreise ist es, diesen Umstand mit einem Umtrunk und dem bewussten Überschreiten des Polarkreises zu begehen. Ein besonderes Phänomen dieses Ortes sind die vielen Mücken, die manchem Touristen das Leben schwer machen und hier im Sommer in Scharen auftauchen.

Nördlich des Polarkreises liegt die Hafenstadt Bodo, die Heimat des Seeadlers. Hier kann man sich im Nordland Provinzmuseum über die Handwerkskunst und die Geschichte Nordlands informieren. Die Stadt Tromsö blickt bereits auf eine 9000jährige Geschichte zurück. Viele Nordpol-Expeditionen nahmen in dieser Stadt ihren Anfang. Besonders sehenswert ist die Eismeerkathedrale von Tromsö. Diese ist zwar erst 1965 erbaut worden, ist jedoch architektonisch außergewöhnlich und besitzt das größte Glasmosaikfenster Europas. Auf den Spuren der Vergangenheit wandelt man in Alta. Im Freilichtmuseum kann man auf einem festgelegten Pfad viele interessante Felszeichnungen aus der Jungstein- und Bronzezeit sehen. Die Stadt Hammerfest nennt sich selbst die „nördlichste Stadt Europas“.

Hier in dieser ehemaligen Walfängerstadt steht der Meridianstein, der an wichtige Vermessungen erinnert. Außerdem kann man hier dem Eisbärenklub beitreten und damit zum Schutz dieser Tiere beitragen. Glanzvollster Punkt einer Nordnorwegen-Busreise ist sicherlich das Nordkap. Auf den ersten Blick ist es eine unwirkliche, karge Landschaft, die jedoch spätestens dann ihren Reiz zeigt, wenn man von den steilen Klippen hunderte Meter tief auf das Eismeer hinunterblickt. Der Zeitpunkt des Sonnenaufgangs im Sommer wird nirgendwo so eindrucksvoll zelebriert wie am Nordkap.

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