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Die Insel Kythira südlich von der Peloponnes ist vom ausländischen Tourismus noch weitgehend unentdeckt. Kythira gehört zu den ionischen Inseln und bietet unberührte Natur und einsame Strände. Ein ideales Urlaubsziel für diejenigen, die keinen Trubel in ihrem Urlaub wollen, sondern gemütlich das griechische Flair genießen wollen. Die Insel liegt zwischen dem ionischen und ägäischen Meer. Die Architektur Kythiras ist von der Architektur eher den Kykladen ähnlich. Erreichen kann man Kythira von Athen aus mit dem Schiff aber auch mit dem Flugzeug.

In der griechischen Mythologie ist Kythira eine Insel der Aphrodite, ebenso wie Zypern, wo sie von Kythira aus umgezogen sein soll. Aus der frühhelladischen Zeit von 2500 bis 1900 vor Christus existieren Siedlungsspuren. Auf Kythira kann man also wunderbar auf den Spuren der Geschichte wandeln. Ebenfalls sind Handelsbeziehungen mit Ägypten in etwa seit dem Jahr 2450 vor Christus nachgewiesen. Ca. Mitte des 6. Jahrhunderts vor Christus gehörte die Insel zu Sparta. Erste Funde einheimischer Töpfereien konnten auf das 3. Jahrtausend vor Christus datiert werden. Im Süden der Insel thront Chora, die alte Inselhauptstadt, deren Häuser teilweise noch aus dem 16. Jahrhundert stammen. Ebenso gibt es dort mittelalterliche Kapellen und eine venezianische Burg zu besichtigen. Kythira hat also in historischer Sicht jede Menge zu bieten. Das Kloster Myrtidion sowie die Wasserfälle von Mylopotamos und auch eine Tropfsteinhöhle laden zu einem Besuch ein, der ein einzigartiges Erlebnis darstellt. In Kato Livadi findet man die größte Steinbrücke ihrer Art in ganz Griechenland. Erbaut wurde diese von englischen Ingenieuren in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts.

Kythira lädt außerdem mit wunderschönen Kies- oder Kies-Sand-Stränden seine Besucher zum Badeurlaub ein. Viele der Strände liegen in einsamen Buchten, daher lohnt es sich auf jeden Fall die Insel mit dem Fahrrad, Auto oder Motorrad zu erkunden. Da die Insel auf einem Hochplateau in ca. 300 m über dem Meeresspiegel liegt und dies am Rand mit vielen Schluchten durchzogen ist, gibt es allerdings keine Straßen, die rund um die Insel führen. Man muss sich also immer an die Hauptverkehrsstraße in der Inselmitte halten. Dafür sind die Abfahrten zum Meer jedes Mal wieder aufs Neue beeindruckend. Im Südosten Kythiras bei Avlemos erwarten wunderbare Strände die Besucher mit außergewöhnlichen Steinen und einem beeindruckenden Meerestunnel. In dieser Region soll die Göttin Aphrodite geboren worden sein.
Kythira ist eine herbe und wunderschöne Insel, die noch ohne großen Tourismus lebt und dem Urlauber noch typisch griechischen Charme bieten kann.

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